Schlagwort-Archive: Pflegekinder

Kidz 0022: Vorsicht Familie

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So wichtig, wie die eigene Familie für ein Kind ist, so gefährlich ist dieser Ort auch. Dies zeigen alle einschlägigen Statistiken, zum Beispiel das Thema sexueller Missbrauch oder Gewalt gegen Kinder zeigen dies deutlich.

Aber was können wir, kann Gesellschaft gegen diese Gefahren tun. Darüber haben wir geredet und versucht nicht den einfachen Weg zu gehen. Es geht nicht darum, die Familien zu verteufeln, es geht darum, die Ursachen wie:

zu finden, ein zu ordnen und gemeinsam das Risiko zu minimieren.

Viel Spass – auch wenn es kein Spass-Thema ist

Kidz 0020: Psychoeduka-Dingsbums

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In vielen Bereichen, ist es wichtig, psychologische Prozesse zu erklären. Vor allem den Kindern, aber eben auch vielen anderen im System rings um die Pflegekinder. Und es hilft! Sogar sehr!

Daher haben wir uns mal ein wenig darüber unterhalten, was für uns alles zu diesem Thema einfällt.

Aber wie immer auch – Wie geht es uns in Dänemark? Was machen die Kids?

Viel Spass beim Hören.

Buchtips folgen!

Kidz 0019: Diese Kinder sind …

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Natürlich, wie immer ein kurzer Einblick, in … wie geht es uns in Dänemark.

Aber vor allem geht es um das, was mir aus einer Veranstaltung für Erziehungsstellen Eltern im Gedächtnis geblieben ist.

Egal, ob man mit Profis oder im Alltag mit Menschen spricht. Es gibt einige Stereotypen, die immer mir fremduntergebrachten Kindern in Verbindung gebracht werden.

Ach … diese Kinder sind doch alles Lügner, Diebe und sehr aggressiv!

Sind es diese Kinder wirklich?

Kidz 17 Der will doch nicht, der kann doch nicht. Doch kann er

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Mal wieder eine Folge, mit neuen Infos zu unserem Umzug nach Dänemark. Aber auch zu einem Thema, das uns in der letzten Zeit in unterschiedlichen Bereichen beschäftigt hat.

Oft werden an Kinder mit Beeinträchtigungen Forderungen gestellt, die diese nicht erfüllen wollen oder können. Was passiert da in diesen Prozessen? Wie ließen sie sich alternativ lösen? Wer kann sie auflösen? Wo kommen viele der Missverständnisse her, die gerade bei traumatisierten Kindern auftreten?

Ich wünsche viel Spass und entschuldige mich für die unangenehmen Spülmaschinengeräusche im Hintergrund. Bitte Auphonic tu Dein Allerbestes 😉

Kidz 015 – Daenemark – Report 002

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So, es ist geschafft. Also können wir von den Irrungen und Wirkungen auf unserem Weg nach Dänemark berichten, aber auch von den Beobachtungen, die wir aufgrund der besonderen Situation für uns und unsere Kinder machen konnten.

Von dem Unterschied zwischen Belastbarkeit und Schutz vor Überlastung.

Von dem harten Weg, den es bedeutet, sich Entschuldigen zu lernen.

Also Viel Spass.

Kidz 014 – Segel setzen – Report 001

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Wir setzen die Segel – auf zu neuen Ufern.

Ich habe lange mit mir gerungen, einen neuen Podcast starten, oder in dem jetzigen Format veröffentlichen. Letztendlich habe ich mich Dank der Wünsche einiger Hörer auf Twitter es im bisherigen Format zu behalten und weil ich denke, es ist irgendwie auch ein Teil dieses Formates dafür entschiede, diese Folgen hier zu veröffentlichen.

Ich wünsche viel Spaß.

Kidz 0013 – Sprechen mit der Schule

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Eine 13. Folge muss immer irgendetwas schreckliches beinhalten, so will es das Podcastgesetz, also:

Zusammen mit Matthias Schwager habe ich gesprochen über seine Erfahrung im Zusammenhang mit Schule und Lehrern. Als Familienhelfer hat auch er – wie auch viele Eltern immer wieder mit Lehrern und ihren ganz besonderen Ansichten zu tun.

Aber er berichtet auch von seiner grundsätzlichen Haltung zu Schule und Lehrern.

Mit Sicherheit keine Folge, die alle Probleme löst, aber die eine oder andere Anregung konnte ich aus dem Gespräch nehmen.

Anlässlich des Gespräches war übrigens folgender Tweet:

Wenn Pädagogen nichts mehr einfällt rufen sie 1. Konditionierung, 2. Therapie, 3. Wir sind das falsche Angebot

Viel Spass beim hören dieser gruseligen Folge!

Kidz 011 – Traumatherapie – Frau Michalik-Imfeld

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Mit Frau Sara Michalik-Imfeld, einer Therapeutin aus der Schweiz, konnte ich mich über Traumatherapie bei Kindern unterhalten.

Frau Michalik-Imfeld betreibt mit Ihrem Mann eine Praxis in Aarau (Schweiz)

Sie betreibt außerdem mit Ihrem Mann die Blogs:

Eltern raten Eltern auf dem auch ein spannender Podcast über Elternsein veröffentlicht wird.

Sie konnte mir berichten, wie ihre eigene Vorgehensweisen im Bereich Traumatherapie aussieht. Themen die besprochen wurden sind:

Trauma – Verhaltenstherapie – Narrativ – Trauma Erklärung für Kinder – PsychoedukationTraumapädagogik

Herzlichen Dank für das tolle Interview – Viel Spass beim Hören

Kidz 010 Lernen aus traumapaedagogischer Sicht (Theorie und Praxis 002)

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Seit nunmehr fast 10 Jahren beschäftigen wir uns mit Kindern und Jugendlichen mit früher Bindungstraumatisierung und mussten  immer wieder feststellen, welche gravierenden Auswirkungen dies auf das Lernverhalten dieser Kinder hat. Oft scheint es, dass diese Kinder debil sind. Auch werden sie oft durch Intelligenztests eher in die Minderbegabung/Lernverhinderung oder geistige Behinderung eingestuft und getestet. Nienstedt und Westermann beschreiben dies als Pseudodebilität. Auch Brisch nennt es Pseudodemenz. Auffallend ist, dass diese Kinder nicht zeigen können, was in ihnen steckt.

Hüther beschreibt in seinem Buch “die Bilologie der Angst”  die Angst vor der Angst, die Erwachsene und Kinder/Jugendliche mit einer Traumatisierung haben, “Ihre” Komfortzone zu verlassen. Angst bringt sie dazu, in ihrer Kompforzone zu verharren, bzw gefangen zu bleiben. Und die Angst, dass die große ohnmächtige Angst wieder kommt, hilft nicht, dies zu verändern, sondern lässt die Kinder in ihrer für Sie “sicheren Zone” verharren. Sie versuchen jede Situation zu kontrollieren, scannen ihre Umwelt täglich, stündlich oder sogar minütlich nach neuen Gefahren ab, nach Situationen, die anders sind, als erwartet, um dem vorab begegnen zu können.

Verständlich, wenn wir uns alleine schon nur den Fakt der Entwicklung des Körperbildes- und des Selbstbildes. widmen. In der Interaktion zwischen Mutter und Säugling lernt das Kind sein Körperbild zu entwickeln. Durch Berührung wie streicheln, waschen, eincremen, etc, also in der alltäglichen liebevollen Versorgung durch die Mutter oder den Vaters. Die Eltern helfen dem Kind durch streicheln und kuscheln sich in schwierigen Situationen (ich habe Hunger, Schmerzen, Langeweile, …) zu beruhigen. Hierdurch lernt das Kind, sein Unwohlsein einzuschätzen und begreift, dass die Eltern die drohende Gefahr (zu verhungern, zu fallen, Schmerzen zu haben…) abwenden, dass die Eltern es versorgen, schützen, pflegen und beruhigen. Nach ein paar Monaten kennt der Säugling sein Körperbild und kann sich seinem Selbstbild widmen. Ich bin ein Wesen mit eigener Handlungsfähigkeit, eigenen Gefühlen und stehe in Zusammenhang mit meinen Eltern. In der Interaktion der Berührungswelt, Mimik Gestik und Sprache/ (Lautstärke, Rhythmus) mit den Eltern lernt es die Situationen einzuschätzen. Wenn ich so und so brülle, kommt Mama sofort, bei so und so redet sie beruhigend mit mir oder nimmt mich auf den Arm, tröstet mich, beruhigt mich und hierdurch kann ich mich beruhigen. 

Uns beschäftigt die Frage:
Welche Auswirkungen frühkindliche Bindungstraumatisierung auf das Lernverhalten, Motivation, Zukunftsorientierung und die Perspektiventwickung von Kindern und Jugendlichen hat und welche  Bedingungen benötigt werden, um eine Verbesserung der sozialen Teilhabe, höhere Bildungschancen zu erzielen. 

Welche Sozialpolitische Überlegungen müssen aus den Ergebnissen erfolgen und welche Handlungsfelder ergeben sich hieraus?

Nur eine erste Näherung an all diese Themen versuchen wir in diesem Podcast zu erarbeiten.

Wer den Podcast weiterempfehlen möchte, gerne: hier ist ein pdf

Genutzte Literatur:
Karl Heinz Brisch: Bindungstraumatisierungen – Elke Garbe: Das kindliche Entwicklungstrauma – Gerald Hüter: Biologie der AngstEgle;Joraschky; Lampe: Sexueller Missbrauch Misshandlung VernachlässigungKarl Heinz Brisch / Theodor Hellbrügge: Bindung und TraumaMonika Nienstedt; Armin Westermann: Pflegekinder

Kidz 009 Wir haben Post!

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Wir haben ein paar Fragen bekommen, die wir gerne beantworten. Wichtig ist hierbei für uns, wir können nur unsere Meinung wiedergeben.

Die Fragen waren:

  • Wie ehrlich ist das Jugendamt bei Vermittlung der Kinder?
  • Wieviel Papierkram hat man als Pflegeeltern zu bewältigen?
  • Woraus ziehen Pflegeeltern Kraft?
  • Wo tauschen sich Pflegeeltern aus?
  • Wie ist der Umgang mit den leiblichen Eltern?

Hier die uns bekannten Foren für Pflegeeltern

http://www.pflegeeltern.de – http://pflegeelternnetz.de/ – http://pflegekinder.info-forum.eu

Es gibt mit Sicherheit mehr!!!

Interessant: http://www.moses-online.de

Herzlichen Dank an @wu_sel


Nun haben wir die Audioqualität erreicht, die angestrebt war – THX for your patience!