Kidz 0046: Und ruhig fliesst der Rhein – Interview

avatar
avatar

Die beiden Filmemacher  Oliver Mathes und Volker Klotzsch haben während der Dreharbeiten eines Filmes zum Thema Transsexuelle Transformation zusammen mit ihrer Hauptdarstellerin Caroline erlebt, was es heißt von einer traumatischen Vergangenheit eingeholt zu werden. Das Ergebnis: Ein emphatischer, aufrüttelnder Film ohne Sensationslust, der das Erleben der Betroffenen ebenso beleuchtet, wie ihre Umgebung.
Der Titel des Films „Und ruhig fließt der Rhein“. Bis zum 9. Dezember 2020 versuchen die Filmemacher noch Spenden für die Endgültige Fertigstellung zu crowdfunden. Da es nicht mehr lange bis zu diesem Termin ist, können weitere Spenden auch hier gemacht werden.

Mich haben der Film, die Protagonistin aber auch die weiteren Darsteller und die Filmemacher beeindruckt, in ihrem unbedingten Willen, über die Geschichte von Caroline, Aufmerksamkeit zu erzeugen, Aufmerksamkeit für sexuelle Gewalt an Kindern und ihre Folgen.

2 Gedanken zu „Kidz 0046: Und ruhig fliesst der Rhein – Interview

  1. Caroline Amelie Herz

    Hallo, hier ist Caroline persönlich.
    Ich danke, für diesen echt Wundervollen Podcast über den Film “ Und ruhig fließt der Rhein“
    Ich kann einfach keine Worte fassen, für dieses Interview. Es sagt einfach alles aus, warum ich mein Leben der Öffentlichkeit preis gebe.
    Danke von ganzem Herzen ❤️❤️

    Antworten
  2. Anke Jäger

    Hallo, ich Anke möchte mich auf diesem Weg auch noch einmal zu Wort melden. Erst einmal freue ich mich das der Film nun fertig ist und hoffe das er einen großen Erfolg hat. Vor allen hoffe ich das er Aufrüttelt und dem einen oder anderen die Augen öffnet, den Tätern, denen die wegschauen weil es einfacher ist, aber auch denen die über Therapieplätze entscheiden.
    Ich möchte mich auf diesem Weg auch einmal bei Volker und Oli für ihr Arbeit bedanken, sie sind sehr Sensibel an das Thema heran gegangen, sind immer darauf eingegangen wenn man Fragen hatte oder Zweifel, was mit dem Filmmaterial passiert.
    Mir ist bewusst das ich mit meinem Weggang die Situation nicht gerade einfacher gemacht habe.
    Aber ich war mit meinem Nerven am Ende.
    Als Mike und ich, Caroline kennengelernt haben, wollte ich ihr helfen und habe ihr meine Wohnung zur Verfügung gestellt. Wir waren für Caroline in jeder Lebenssituation da. Sie wurde in meiner Familie und in Mike’s Familie mit aufgenommen. Aber es kam der Punkt wo es zu viel wurde, ich habe es nicht mehr ertragen, mein Körper und mein Geist haben Stopp geschrien. Da ich wusste dass wenn ich Caroline zu dem damaligen Zeitpunkt weggeschickt hätte, sie hätte das nicht verkraftet, deshalb bin ich geflüchtet. Ich möchte mich auf diesem Weg bei den Menschen bedanken die über die ganze Zeit für mich da waren, mit eingeschlossen meine Therapeutenin.
    Caroline für dich alles gute, hoffe dein Geist kann nun auch mal zur Ruhe kommen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar zu Anke Jäger Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*